Berner Liebhaberbühne Bern

2002 «Hansjoggeli der Erbvetter»

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Hansjoggeli der Erbvetter

Emmentalisches Mundartstück in 4 Aufzügen nach Jeremias Gottelfs Erzählung von Simon Gfeller; Bearbeitung: Rudolf Stalder

Regie: Frieda Allemann
Technik:Fredy Allemann

Hansjoggeli, ein reicher, unverheirateter Bauer vom “Nidlebode” wird langsam alt und gebrechlich. Die zahlreichen Verwandten beiderlei Geschlechts behalten ihn fest im Auge und umschmeicheln den Erbvetter mit Komplimenten, Geschenken und gutem Rat. Mitunter lästern sie über ihre Verwandten und verunglimpfen insbesondere die beiden Patenkinder Bäbeli und Bänz, welche als Magd und Knecht dem Nidlebodepuur treu und fleissig dienen. Wer letztendlich zu den Erben des vielumworbenen Vetters zählt, verrät die mit vielen Überraschungen gekrönte Testamentseröffnung.

Darsteller

Hansjoggeli der Erbvetter; Konrad Läderach
Bänz, sein Patenkind; André Vonlanthen
Bäbeli, sein Patenkind; Corinne Schneider
Annebäbi, Wirtin im «Bären»; Priska Schwab
Züse, Bäuerin vom Huebech; Ruth Jenni
Mäde, Bäuerin vom Grauech; Patricia Menzi
Lisebethli, Mädes Tochter; Franziska Steiner
Res, Kleinbauer vom Hornbärgli; Peter Schüpbach
Häiseli, Viehändler; Marc Bula
Schläuer, Hauptmann; Gerhard Menzi
Der Gerichtssäss; André Stalder
Der Doktor; Peter Zimmermann
Ein Zeuge; Hansruedi Allemann

Kleines Sprachlexikon Gotthelfs Sprache verstehen heute nicht mehr alle. Nachfolgend sind einige Wörter erklärt:

dyche: schleichen, heuchlerisch leisetreten
litsche: eine Schlinge machen
Schnägg: Schlittenkarren mit Rädern und Kufen
es Gymeli: eine Kleinigkeit
vo de Griffe spränge: von der Arbeit wegholen
Gätzi: Wasserschöpfkelle
e Hufe Usglöies: ausgelehntes Geld
lafoute: unüberlegt reden
Dreizinggen: dreieckige Teigtaschen mit Konfitüre
es Trüecht: eine faule Frau
Südeltrögli:Waschtrog zum Vorwaschen

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