Wie Jowägers Jakobli gwybet het

Lustspiel in 4 Aufzügen frei nach Jeremias Gotthelfs, Roman von Hans Corrodi und ins Berndeutsche übertragen von Gertrud Lüthardt


«Anne Bäbi Jowäger» ist und bleibt ein Klassiker, welcher allerdings auch problemlos in die heutige Zeit passen könnte. «Geredet wird im Stück so, wie den Schauspielern der Schnabel gewachsen ist. Das macht das Theater lebendiger und interessanter».


Heute nehmen wir Sie mit in die Welt des Anne Bäbi Jowäger. Eine schaffige und tüchtige Bäuerin, die aber der Familie mit ihrer Art, Hartnäckigkeit ein Ziel zu verfolgen, mancherlei Sorgen bereitet. Jakobli bekommt ihre Sturheit besonders zu spüren und ist kaum in der Lage, sich dagegen zu wehren. Krankheit und die besonderen Elixiere seiner Mutter bringen ihn fast zu Tode. Und dann dieses Ziberlihoger-Meitschi, welches er auf Geheiss seiner Mutter wyben soll! Da ist es schwer, neuen Lebensmut zu finden.


Kleines Lexikon

Sühniswyb = Schwiegertochter
Schnupfseckeli = Wahrsagerin
dischpidiere = diskutieren
Laxiere u Purgiere = Abführmittel einnehmen
Uerti = Zeche bezahlen
Schwarzi Blatere = Pocken


Darsteller

Hausli Jowäger, Bauer auf Gutmütigen; Konrad Läderach
Anne-Bäbi, seine Frau; Ruth Jenni
Bänz, ihr älterer Sohn; André Vonlanthen
Jakobli, ihr jüngerer Bruder; Peter Flückiger
Bauer vom Ziberlihoger; Hanruedi Allemann
seine Frau; Priska Schwab
Lisi, ihre Tochter; Nicole Burch
ihr Vetter, Gemeindeschreiber und Grossrat; Alain Geiger
Maria Lieblig, genannt Meieli; Corinne Schneider
Seppli, ihr Vetter; Peter Zimmermann
Sami, Knecht bei Jowägers; Marc Bula
Mädi, Magd; Marianne Meyer
Herr Pfarrer vom Gutmütigen; HelmutZbinden


Regie: Frieda Allemann


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2003 Wie Jowägers Hansjakobli gwybet het
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