Der verkaufte Grossvater

Bäuerliche Groteske in 3 Akten von Franz Streicher und Emil Kägi


«Ich kündige, eine tote Maus im Bett, das ist einfach zuviel». Marie mag nicht mehr. Die Stelle beim armen Bauern Bühler wäre ja schon in Ordnung, wenn da nur nicht der umtriebige Grossvater wäre. Von früh bis spät hält er die Magd und alle andern auf dem Hof mit seinen Spässen auf Trab. Da Bauer Bühler aber ganz andere Sorgen hat, nämlich Geldsorgen, lässt er Marie ziehen. Auch will Heiri, der Sohn, die von Bühler auserwählte Frau nicht heiraten. Bühler muss nun neue Wege suchen und geht auf den Vorschlag des reichen Schnurrenberger ein und verkauft diesem zur Unterhaltung dessen brummiger Frau den Grossvater. Der Grossvater weiss aber um seinen Wert und will auch ein Wort mitreden, er treibt seinen eigenen Kaufpreis in die Höhe. Hanna Schnurrenberger versteht ihren Mann nicht mehr, wie kann einer tausend Franken für einen alten Mann bezahlen. Während sich die Schnurrenbergerin am Grossvater fast die Zähne ausbeisst, freut sich Evi, die Tochter, über den neuen Familienzuwachs. Weil dieser stets für Abwechslung sorgt. Da fährt Köbel, der Knecht, an die Hochzeit seiner Schwester, obwohl diese gar nicht heiratet. Oder der Grossvater reitet im Zirkus auf einem Elefanten und zerreisst sich dabei seine Hose. Ob Schnurrenberger den Grossvater ohne Hintergedanken gekauft hat, ob der Grossvater wirklich tausend Franken wert ist, ob Evi doch noch den richtigen Mann findet, das alles wird hier nicht verraten.



Personen und ihre Darsteller


Hannes Bühler; Helmuth Zbinden
Heiri, sein Sohn; André Vonlanthen
Grossvater; Marc Bula
Marie, Magd; Carola Läderach
Schnurrenberger; Paul Liechti
Hanna, seine Frau; Margret Baumgartner
Eva, deren Tochter; Jolanda König
Köbel, Knecht; Alain Geiger


Regie: Patricia Menzi, Nicole Burch


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